GRÜNE/FR Förderung der Schulsozialarbeit darf nicht mehr von Fördermitteln des europäischen Sozialfonds abhängig sein

Ein von der BÜNDNISGRÜNEN/FR Fraktion eingereichter Antrag wurde im Jugendhilfeausschuss fast einstimmig angenommen. Anett Kindler, Kreistagsmitglied und Mitglied des Jugendhilfeausschuss: „Laut öffentlicher Berichterstattung sollen die Mittel, die durch das Land MV an den Landkreis für die Jugendsozialarbeit weiter gereicht werden, zukünftig deutlich reduziert werden. Eine Rolle spielen auch die geringeren Mittel, die durch den europäischen Sozialfonds zur Verfügung stehen.

22.03.22 –

Ein von der BÜNDNISGRÜNEN/FR Fraktion eingereichter Antrag wurde im Jugendhilfeausschuss fast einstimmig angenommen.

 

Anett Kindler, Kreistagsmitglied und Mitglied des Jugendhilfeausschuss:

„Laut öffentlicher Berichterstattung sollen die Mittel, die durch das Land MV an den Landkreis für die Jugendsozialarbeit weiter gereicht werden, zukünftig deutlich reduziert werden. Eine Rolle spielen auch die geringeren Mittel, die durch den europäischen Sozialfonds zur Verfügung stehen.

 

Ich habe daher im vergangen Kreistag einen Antrag mit Appel-Charakter gestellt. Dabei habe ich auch noch einmal darauf hingewiesen, dass die Bezahlung der Schulsozialarbeit nicht mehr länger vom Fördertopf des Europäischen Sozialfonds abhängig sein darf.

 

Frau Heinrich, Fachdienst Jugend, hatte sich zu dem Themenkomplex gut vorbereitet und versucht aufzuzeigen, wie sich der Landkreis auf diese Herausforderung einstellt. Es laufen Gespräche mit den Kommunen in wie weit diese bereit sind höhere Anteile zu schultern. Anderenfalls muss der Kreis mehr zahlen, um zumindest das Niveau zu halten. Dieses Defizit wird dann wiederum über eine höhere Kreisumlage finanziert werden müssen. Die Schulsozialarbeit ist eine gesetzlich verpflichtende Aufgabe.

 

Der Antrag wurde aus dem Kreistag in den Jugendhilfeausschuss verwiesen. Die Mitglieder des Ausschusses und insbesondere die Träger der freien Jugendhilfe, waren sich einig, dass es ein klares Statement des Landkreises bedarf, um auf den Missstand hinzuweisen. Am 25.4. wird dann der Antrag erneut den Kreistagsabgeordneten zur Abstimmung vorgeschlagen. Ich denke mit diesem klaren Signal aus dem Fachausschuss dürfte einer Zustimmung nichts mehr im Wege stehen.“

 

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Kreistagsfraktion Vorpommern-Rügen | Vorpommern-Rügen