28.03.2011

Unterbringung des sonderpädagogischen Förderzentrums in Räumlichkeiten der Karsten-Sarnow-Schule

„Ich habe es nicht für möglich gehalten, dass das Schulverwaltungsamt eine derartige Variante ernsthaft erwägt“, kommentierte der Stadtverbandsvorsitzende der Stralsunder Grünen, Jürgen Suhr, das Ansinnen der Stadtverwaltung: „Wir haben uns die Räumlichkeiten vor längerer Zeit angesehen. Der bauliche Zustand der Karsten-Sarnow-Schule war schon damals absolut unakzeptabel und SchülerInnen wie auch LehrerInnen nicht zuzumuten. Mich wundert nicht, dass Eltern und Schüler sich abgeschoben fühlen, so wie es in der OZ berichtet wurde.“

Suhr kündigte einen Dringlichkeitsantrag zur nächsten Bürgerschaftssitzung am kommenden Donnerstag an: „Es ist höchste Zeit, dass die Bürgerschaft das Thema an sich zieht und für die Verwaltung klare Vorgaben definiert. Dabei wollen wir eine vorübergehende oder dauerhafte Unterbringung des sonderpädagogischen Förderzentrums in den Räumlichkeiten der ehemaligen Karsten-Sarnow-Schule in Knieper-West definitiv ausschließen. Ich erwarte von Oberbürgermeister Dr. Badrow zunächst eine umfassende Stellungnahme und halte es für sinnvoll, dass wir uns als Bürgerschaft alle Entscheidungen in dieser Angelegenheit vorbehalten. Gute Bildung braucht einen angemessenen und ausreichenden Rahmen und dies schließt intakte Räumlichkeiten absolut ein!“

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