06.05.2011

Umgang mit Einwohnerfragen in der Stralsunder Bürgerschaft

Suhr bezog sich in seiner Kritik auch auf die letzte Bürgerschaftssitzung. Dort hatte eine Stralsunder Bürgerin angeregt, den Ablauf der Bürgerschaftssitzungen besser nachvollziehbar zu machen, indem Anträge, Anfragen und Vorlagen mit Hilfe eines Beamers auf eine Leinwand projiziert werden sollten. Ein Vorschlag, der durch Bürgerschaftspräsident Hans-Peter Zimmer nach Auffassung der Grünen mit fadenscheinigen Argumenten abgelehnt wurde: „Herr Zimmer lehnte das Ansinnen der Bürgerin mit Gründen ab, die wir nicht nachvollziehen können und wollen“, sagte Suhr: „Es ist für interessierte Stralsunder Bürger so schon schwer genug, den Geschehnissen in der Bürgerschaft zu folgen, sie sitzen im Rücken der Stadtvertreter, können nur schwer verfolgen, was vorne geschieht, habe keine Unterlagen vor sich und müssen sich auf das Gehörte verlassen. Den Beschluss der Bürgerschaft für eine andere Sitzordnung hat der Bürgerschaftspräsident bedauerlicherweise ignoriert, jetzt werden interessierte Bürger mit vorgeschobenen Argumenten abgefertigt. Dies ist nicht akzeptabel.“

Suhr kündigte zur nächsten Bürgerschaftssitzung einen Antrag seiner Fraktion an: „Wir freuen uns sehr, wenn Bürger Interesse an der kommunalpolitischen Arbeit der Bürgerschaft zeigen. Das wollen wir erleichtern und für Interessierte verbessern. Wir werden geeignete Vorschläge erarbeiten und in der nächsten Sitzung der Bürgerschaft vorlegen.“

Kategorien:Stralsund
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