23.06.2011

Strelaparkerweiterung endgültig gestoppt

Der Stralsunder Stadtverband von Bündnis 90/Die Grünen hat den Stopp der Ausbaupläne des Strelaparks ausdrücklich begrüßt. „Mit der Entscheidung des Leipziger Bundesverwaltungsgericht sind die Ausbaupläne nun endgültig vom Tisch, der Bebauungsplan der Gemeinde Kramerhof ist hinfällig“, sagte der Vorsitzende des Stadtverbandes, Jürgen Suhr: „Dies ist eine gute Entscheidung im Sinne der Altstadtentwicklung. Eine Aufstockung um 8000 qm Verkaufsfläche auf dann 25000 qm im Strelapark hätte zu einem noch erheblicheren Konkurrenzdruck für die Altstadt geführt mit der Gefahr, dass die Stralsunder Innenstadt noch mehr Kaufkraftverlust hätte hinnehmen müssen.

Suhr erinnerte daran, wie wichtig es gewesen sei, dass die Bürgerschaft sich seinerzeit gegen die Stimmen von CDU, Bürger für Stralsund und FDP durchgesetzt und der Erweiterung des Strelaparks ihre Zustimmung mehrheitlich verweigert habe: "Der damalige OB Harald Lastovka (CDU) wollte damals an der Bürgerschaft vorbei die Zustimmung erteilen. Wir konnten das mit einer Sondersitzung in letzter Sekunde stoppen. Heute zeigt sich, wie wichtig diese kommunalpolitische Entscheidung der Stralsunder Bürgerschaft war. Ohne diese wäre es vermutlich nicht zum heutigen Urteil gekommen.“

Die Grünen sehen jetzt gute Perspektiven für die Altstadtentwicklung: „Mit der Bebauung des Rathausplatzes und mit der Entscheidung des Gerichts sind nun wichtige Voraussetzungen dafür geschaffen worden, dass das Angebot in der Altstadt attraktiver und vielfältiger wird, eine wichtige Voraussetzung für eine lebendige Altstadtentwicklung“, so Suhr.

Kategorien:Stralsund
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