05.07.2011

Alte Buchen und Eichen im Abtshagener Wald gefällt

„Auch wenn der Schutz von Naturschutzgebieten vor Waldnutzungen noch schwach ist, muss sich die Nutzung unbedingt am Schutz orientieren“, so Angelika Bückner, Kreisvorsitzende und Direkt-Kandidatin für den Landtag. Wald ist die natürliche Vegetation unseres Bundeslandes. Inzwischen besitzt Mecklenburg-Vorpommern mit nur 23 % Waldanteil an der Landesfläche (bundesweit 31%) eine der geringsten Waldflächen aller 16 Bundesländer. Die wenigen Wälder unterliegen einem hohen ökonomischen Druck. Darum fordern wir, mindestens 5% der Wälder als Naturwald ohne forstwirtschaftliche Nutzung zu belassen.

Dr. Britta Knefelkamp, Biologin und GRÜNE Spitzenkandidatin für die kommende Kreistagswahl im September, setzt sich für eine erneute Reform des Waldgesetzes ein, wonach endlich Grundsätze und Ziele naturnaher Waldwirtschaft sowie die Prinzipien der ökologischen Nachhaltigkeit in das Landeswaldgesetz aufgenommen und eine gewinnorientierte Übernutzung der Bestände ausgeschlossen werden.

Im Waldgesetz muss die verpflichtende Umwelt-Verträglichkeits-Prüfung für Rodungen ab fünf Hektar verankert werden. Waldbesitzer müssen dafür Sorge tragen, dass nicht nur die Verjüngung des Waldbestandes, sondern auch der heimische Bestand an alten und naturnahen Wäldern geschützt wird“, so Knefelkamp. „In Naturschutzgebieten muss der Naturschutz oberste Priorität haben.“

Kategorien:Nordvorpommern
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